Warum wir tun, was wir tun.
In einer komplexen Welt, in der einfache Antworten nicht mehr greifen, schaffen wir einen besonderen Raum für gemeinsames Gestalten und geteilte Verantwortung. Unsere Haltung basiert auf Vertrauen, Respekt auf Augenhöhe und der Überzeugung, dass (Self-) Leadership mit dem Wandel wächst.
Wir verstehen Leadership nicht als Funktion oder Rolle, sondern als Haltung und Handlung zugleich. Es ist die Verantwortung, die eine Person für sich selbst und die Gestaltung ihres Handlungsbereichs für Bildung und Zukunft übernimmt.
Hinter Lirena steht die Idee, dass nicht Heldentum an der Spitze die beste Lösung ist, sondern Veränderungen durch partizipatives Miteinander und echte Kooperation, Ko-Kreation wie auch Kollaboration tragfähiger werden.
Wir setzen auf Ambidextrie als die Fähigkeit, im widersprüchlichen Raum souverän beidhändig führen zu können: Mit einer Hand sichern wir das Bewährte und sorgen für Stabilität (Exploitation). Mit der anderen Hand greifen wir mutig nach dem Neuen und gestalten Zukunft (Exploration).
Genau in diesem Spannungsfeld des Entstehenden zwischen Bisherigem und Nächstem bewegen wir uns souverän. Nicht im Entweder-oder, sondern im Sowohl-als-auch dieses Dazwischens finden wir bessere oder neue Lösungen und Handlungsmöglichkeiten – und lernen dabei gleichermaßen, Überholtes zu erkennen und wertschätzend loszulassen (Exnovation).
Systemisch gedacht, menschlich gestaltet.
Lirena ist inspiriert durch die jahrelange Entwicklung des werte- und prinzipienorientierten Rahmenwerks Ambidextrous Agile Educational Leadership (AAEL).
Wir übersetzen damit hier wissenschaftliche Erkenntnisse in gelebte Praxis für echte transdisziplinäre Handlungsfähigkeit, um Zukunft und Bildung besser zu machen. Dafür schauen wir über alle Ebenen hinweg auf die derzeitigen komplexen Herausforderungen und Polykrisen, um sie mehrperspektivisch und interdisziplinär zu (er-) fassen.
Leadership für sich selbst und Bildung im Sinne von AAEL zu übernehmen, lädt dazu ein, gemeinsam Schritt für Schritt die Zukunft von Bildung und damit die unserer demokratischen Gesellschaft mutig anzugehen.
Und die Gestaltung unserer Zukunft beginnt heute – mit Mut und Zuversicht oder durch Abwarten.
Deine didaktisch inspirierte Architektin.
Ich bin Kerstin Mayrberger. Mein Weg ist geprägt vom #Dazwischen sein. Als Professorin bewege ich mich in der Welt der Wissenschaft, als Coachin und Prozessbegleiterin in der Welt der Praxis. Mit Lirena als Community für alle, die Zukunft und Bildung mutig denken und wirksam handeln wollen, verbinde ich beides im Transfer. Darüber hinaus verbinde ich persönlich mit Lirena auch einen gesellschaftlichen, werteorientierten Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Vielfalt durch den Fokus auf Qualität von (zukünftiger) Bildung in der Post-Digitalität und im komplexen Kontext unser derzeitigen Multi- oder Polykrisen.
Und ich lade euch herzlich zu Lirena ein!
In einen unkonventionellen Raum, der kritisches Hinterfragen genauso wie neues oder unbequemes Denken und Handeln ermöglicht und Reibung aushalten soll. Lirena als ein Ort zum Experimentieren und Erproben im Doing wie Being im geschützen Umfeld, um unter komplexen, ungewissen Bedingungen handlungsfähig zu sein.
Lirena als ein Ort für echte, menschliche Beziehungen, vertrauensvollen Austausch und In-Kontakt-Sein, um gemeinsam aus unserem jeweiligen Handlungsfeld heraus die Welt von morgen zu gestalten.

Das Versprechen
Mein Versprechen ist, mit dir in unserer Lirena-Community auf Augenhöhe zu lernen, diesen Ort für vielfältige Impulse bereit zu stellen, wie auch eigene Themen hinein zu geben. Ich bin selbst mit dabei und teile meine Gedanken und Ideen.
In meiner Rolle verstehe ich mich als eure didaktisch inspirierte Architektin von Lirena. Ich baue und halte den Rahmen, sorge für den vertrauensvollen Boden und eine offene Struktur. Doch den Weg der Umsetzung geht jede_r für sich mit dem eigenen Projekt im eigenen Handlungsbereich. Wir begleiten und unterstützen uns dabei auf Augenhöhe. Das ist die Peer-to-Peer-Haltung, die Lirena trägt.
Ich gestalte die Bedingungen dieser Community als lebendiges Ökosystem so, dass sie sich organisch mit den Bedürfnissen der Mitglieder entwickeln kann. Struktur und Praxis bleiben anpassungsfähig und ermöglichen offene Praktiken (Open Educational Practices). Lirena selbst soll unser gemeinsames Gestaltungsprojekt sein.
Denn ich möchte die Raumarchitektur offen halten für Entwicklungen, die sich unter uns Mitglieder (noch) ergeben werden. Langfristig wünsche ich mir mit wachsender Zahl von Mitgliedern eine verlässliche Selbstorganisation. Besonders wichtig ist mir, Lirena als respektvollen und partizipativen Raum für gemeinsames Lernen, Vielfalt und persönliche Entwicklung und Bildung zu stärken – und zu schützen.
Durch eine bewusste Begrenzung der Mitgliederzahl, persönliche Ansprache und die aktive Gestaltung der Rahmenbedingungen möchte ich für einen vertrauensvollen Boden sorgen, den zukünftige Entwicklung braucht.
Warum Lirena?
Oft werde ich gefragt, wofür der Name Lirena steht. Es ist kein Akronym. Doch wer mag, kann in Lirena, wie es in einem Feedback zum Namen einmal so schön beschrieben wurde, gerne eine Art Arena für Leadership für Zukunft und Bildung lesen.
Den Namen habe ich nach weniger überzeugenden Ideen schließlich im intensiven Dialog im hybriden Team entwickelt.
Das Ergebnis ist das Kunstwort Lirena mit dem konkreten Zusatz „Wo Leadership mit dem Wandel wächst“.
Weitere Fragen & Antworten
Lirena. Wo Leadership mit dem Wandel wächst.
Leadership für den jeweils eigenen Handlungsbereich und für sich selbst.